Scaloni vor WM-Auftakt gelassen - Messi wohl dabei
Der Coach beruhigt, das erste Match der WM sei "nicht entscheidend". Von seinem Superstar schwärmt er.
Der Weltmeister ist bereit für den ersten Auftritt - doch Argentiniens Trainer Lionel Scaloni nimmt vor dem Auftakt bei der Fußball-Weltmeisterschaft erst einmal Druck von seiner Mannschaft. "Das erste Match ist nicht entscheidend", sagte der Coach vor dem Duell mit Algerien in der Nacht zu Mittwoch (3.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Kansas City: "Es ist wichtig, aber das Turnier endet nicht nach dem ersten Spiel."
Bei der WM 2022 in Katar, als Argentinien seinen dritten Titel gewann, hatte die Mannschaft das erste Spiel gegen Saudi-Arabien (1:2) in den Sand gesetzt. Aufgrund ihres Status als Spitzenmannschaft und Titelverteidiger sei seine Mannschaft nun aber "ruhig, sicher und selbstbewusst, dass wir in einer guten Situation sind", versicherte Scaloni.
Den Gegner wolle er aber sehr ernst nehmen und zog Parallelen zum ersten Auftritt von Rekordweltmeister Brasilien gegen Marokko (1:1): "Es gibt keine leichten Gegner. Jeder verdient es, bei dieser WM zu sein." Sportlich seien die Algerier durchaus mit Marokko zu vergleichen. "Sie haben tolle Spieler, sind ein gutes Team und ich weiß, dass es ein guter Test wird. Nicht der endgültige, aber auch ein Schlüsselspiel", sagte der Trainer.
Zu einem möglichen Einsatz seines Topstars Lionel Messi äußerte er sich optimistisch - und schwärmte natürlich. "Nicht nur Argentinier, der ganze Planet will ihn auf dem Platz spielen sehen. Er hat Einfluss nicht nur auf argentinische Fans, sondern auf Fans auf der ganzen Welt. Er ist wichtig für uns und bleibt das auch." Vor dem letzten WM-Test gegen Island (3:0) hatte Messi noch wegen einer Zerrung im linken Oberschenkel pausiert, bei der Generalprobe aber getroffen.