Scaloni lässt Zukunft als Trainer Argentiniens offen

Der 48-Jährige hat in seiner Amtszeit die Albiceleste zum Titel 2022 und ins Finale 2026 geführt.

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Scaloni lässt Zukunft als Trainer Argentiniens offen
Foto: © AFP/SID/PATRICIA DE MELO MOREIRA

Lionel Scaloni hat nach der Niederlage im WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) seine Zukunft als Trainer der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft offengelassen. Der Weltmeistercoach von 2022 sagte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Ich werde mit dem Verbandspräsidenten reden, ich weiß nicht, ob ich die Energie habe, es nochmal anzugehen."

Scaloni (48) hatte die Albiceleste 2018 übernommen und vier Jahre später zum dritten WM-Titel nach 1978 und 1986 geführt. Der Ex-Profi, der wie Lionel Messi aus Rosario stammt, trug das verlorene Endspiel, in dem seine Mannschaft nahezu chancenlos war, mit Fassung und Größe. Er gratulierte Spanien zum verdienten Sieg, dann kämpfte er vergeblich mit den Tränen.

"Es bildet sich kaum noch einmal eine so wunderbare Gruppe wie diese, und es tut mir in der Seele weh", sagte Scaloni und fügte hinzu, ehe er die Pressekonferenz abbrach: "Es ist sehr schwer, und es ist wirklich schmerzhaft. Es tut mir sehr leid."