Pyro-Vergehen: HSV muss 153.000 Euro Strafe zahlen
Das "Zündeln" der Hamburger Anhänger kommt den Klub teuer zu stehen.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesligist Hamburger SV für das Fehlverhalten seiner Fans kräftig zur Kasse gebeten. Der HSV muss 153.000 Euro zahlen, weil seine Anhänger am 21. März im Punktspiel bei Borussia Dortmund (2:3) laut DFB "insgesamt 48 Bengalische Feuer, 84 Blinker, zehn Rauchkörper, acht Sprühstifte sowie eine Rakete" gezündet haben.
Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Von der Strafe können die Hamburger bis zu 51.000 Euro für "eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2026 nachzuweisen wäre". Die DFB-Geldstrafen kommen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute.