Pfannenstiel: Social-Media-Star Payne "einer der Schlechtesten"

Der frühere Torwart sieht den neuseeländischen Internet-Aufsteiger als Fußballer eher kritisch.

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Pfannenstiel: Social-Media-Star Payne "einer der Schlechtesten"
Foto: © picture-alliance/ZUMA Press Wire/SID/Chris Arjoon

Mit inzwischen 5,8 Millionen Followern bei Instagram ist Tim Payne ein echter Social-Media-Star - doch auf dem Fußballplatz gehört der neuseeländische Rechtsverteidiger längst nicht in die obere Kategorie. Der 32-Jährige sei "einer der Schlechtesten in der Mannschaft. Er ist ein sehr limitierter, durchschnittlicher, ehrlich, hart arbeitender rechter Außenverteidiger, der sehr froh sein muss, dass er bei einer WM auch mal mitspielen darf. Er ist sehr solide, aber das war es", sagte Experte Lutz Pfannenstiel bei MagentaTV.

Payne war vor der WM durch die prominente Werbung des argentinischen Influencers Valen Scarsini als "unbekanntester" Spieler des Turniers unverhofft berühmt geworden. Beim 2:2 (1:1) der Neuseeländer zum Auftakt gegen den Iran stand der Profi von Wellington Phoenix in der Startformation der "All Whites". Nach 77 Minuten ausgewechselt wurde er ausgewechselt.

Neuseeland ist zum dritten Mal nach 1982 und 2010 bei einer WM dabei. Inzwischen müsse man aber "das Stigma von früher ablegen, dass einer mal ein Schafshirte und der andere ein Automechaniker war. Das ist wirklich nicht mehr so", sagte Pfannenstiel (53), der einst selbst als Torwart in Neuseeland gespielt hatte. Natürlich sei es "keine filigrane, technische Truppe. Aber es ist eine körperlich sehr robuste und große Mannschaft, die sehr hart arbeitet."

Trainer Darren Bazeley habe das Spiel "mehr auf Ballbesitz ausgelegt", so Pfannenstiel: "Es bewegt sich etwas im neuseeländischen Fußball. Den Amateurgedanken von früher gibt's nicht mehr."