Nach Unkenrufen: Füllkrug ist lieber "dumm optimistisch"
Rückkehrer Niclas Füllkrug haben die schlechten Prognosen für Werder Bremen vor der Saison kalt gelassen.
Rückkehrer Niclas Füllkrug haben die schlechten Prognosen für Werder Bremen vor der Saison kalt gelassen. "Ich versuche eigentlich, jede Situation sehr realistisch zu betrachten. Und nachdem ich das eingeordnet habe, wirklich dumm optimistisch zu sein, also richtig übertrieben optimistisch mit der Sachlage umzugehen", sagte der 33-Jährige bei RTL/Sky.
Diese Gelassenheit helfe ihm dabei, "einfach mit Situationen umzugehen und das Beste daraus zu ziehen und auch bestmöglich ein paar Tage später wieder performen zu können", sagte er. Werder gehe es darum, "möglichst viele Punkte zu sammeln und eine Identität zu entwickeln, mit der wir diese Punkte bestmöglich holen."
Bremen war vor der Saison und vor allem nach dem 1:4 zum Auftakt beim SC Freiburg von vielen Experten eine schwierige Spielzeit prognostiziert worden. Am zweiten Spieltag folgte aber ein 3:1 gegen RB Leipzig - mit Füllkrug als Torschütze.
Der Treffer sei "ein besonderes Erlebnis für alle" gewesen, so Füllkrug: "Meine Frau und meine Tochter sitzen auch oben über der Ostkurve, über der Fankurve. Und dann die Fans, wo man mittlerweile nach so langen Jahren auch schon einzelne Gesichter kennt oder wiedererkennt. Das ist schon immer was Besonderes, muss ich schon gestehen."