Nach Ebola-Ausbruch: Einreise der DR Kongo "ohne Probleme"
Der zweiten WM-Teilnahme des afrikanischen Landes steht nichts mehr im Weg.
Nach den Sorgen um den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Fußball-Nationalmannschaft des Landes ohne Probleme in die USA eingereist. Das bestätigte Abwehrspieler Aaron Wan-Bissaka beim Verlassen des Flughafens von Houston/Texas gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
"Alle sind durchgekommen, niemandem wurde die Einreise verweigert", sagte Wan-Bissaka. Die Delegation der "Leoparden", der die US-Behörden vor der Einreise eine 21-tägige Isolationszeit auferlegt hatten, landete gegen 14.30 Uhr Ortszeit in Houston und verließ den Flughafen eine Stunde später "ohne Probleme". Der zweiten WM-Teilnahme der DR Kongo nach 1974 (damals als Zaire) steht damit nichts mehr im Weg.
Verantwortliche des Verbandes hatten im Vorfeld betont, dass keiner der nominierten Spieler im Land wohnt, ein im Kongo geplantes Trainingslager wurde abgesagt. Zuletzt trainierte die Auswahl im spanischen Marbella, die Generalprobe für das Turnier verloren die Kongolesen in Frankreich gegen Chile (1:2).
Die DR Kongo bestreitet ihr Auftaktspiel bei der XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada am 17. Juni in Houston gegen Portugal, anschließend trifft das afrikanische Land auf Kolumbien (24. Juni) und Usbekistan (28. Juni).