Mehr Privatsphäre: Doan änderte Aussehen nach der WM

Der Offensivspieler von Eintracht Frankfurt will auch mal unerkannt durch die Straßen seiner Heimat laufen und änderte dafür seinen bekannten Look.

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Inzwichen wieder mit helleren Haaren: Ritsu Doan
Inzwichen wieder mit helleren Haaren: Ritsu Doan. Foto: DeFodi Images/picture-alliance/SID/Marco Steinbrenner

Unerkannt dank verändertem Look: Eintracht Frankfurts Ritsu Doan hat nach der Fußball-Weltmeisterschaft sein Markenzeichen kurzzeitig abgelegt, um mit mehr Ruhe durch die Straßen seiner Heimat zu schlendern. "Nach der WM war es schwierig, deswegen änderte ich sogar meine Frisur", sagte der japanische Nationalspieler im Interview mit dem kicker. Seine blond gefärbten Haare gab er zwischenzeitlich auf.

Die Erklärung ist einfach: "Es gibt keine blonden Japaner." Die gefärbten Haare waren jahrelang Doans Erkennungsmerkmal. Aufgrund seines ungewöhnlichen Looks wurde er häufig angesprochen. Das sei zwar grundsätzlich in Ordnung, "aber nachdem in diesem Jahr meine Tochter zur Welt kam, wollte ich Zeit mit meiner Familie verbringen und die Privatsphäre genießen", sagte Doan: "Also färbte ich meine Haare wieder dunkel." Bilder aus dem Trainingslager der Eintracht zeigen Doan allerdings schon wieder blondiert, allerdings dezenter als noch während des Turniers.

Seine Bodenständigkeit auch als gut bezahlter Fußballprofi zu behalten, ist für den 28-Jährigen wichtig. Dafür sorgt auch seine Familie. "Meine Eltern würden es nicht akzeptieren, wenn ich den Star raushängen lasse", sagte er und erzählte: "Als ich mit 21 oder 22 Jahren auf einmal sehr elegant und etwas protzig herumgelaufen bin und sie das sahen, waren sie richtig sauer auf mich." Ihre Mahnung, bescheiden zu bleiben, habe er seitdem verinnerlicht.