Marsch: WM-Auftakt kommt für Kanadas Kapitän Davies zu früh

Der Co-Gastgeber startet am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina in die Heim-WM. Trainer Jesse Marsch berichtet von "guten Gesprächen" mit den Bayern.

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Marsch: WM-Auftakt kommt für Kanadas Kapitän Davies zu früh
Foto: © AFP/SID/FRANCK FIFE

Co-Gastgeber Kanada muss beim Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 voraussichtlich auf Kapitän Alphonso Davies verzichten. "Ja", antwortete Nationaltrainer Jesse Marsch am Montag auf die Frage, ob der Linksverteidiger des FC Bayern beim Heim-Turnier spielen werde, schränkte jedoch ein: "Ich glaube nicht, dass er am 12. Juni schon ganz so weit sein wird, aber wir werden sehen."

Kanada trifft in der Gruppe B zum Auftakt in Toronto auf Bosnien-Herzegowina. Es folgen die Duelle in Vancouver mit Katar (18. Juni) und der Schweiz (24. Juni). Davies steht im vorläufigen Kader, das finale Aufgebot will Marsch am 29. Mai bekanntgeben.

Davies, der sich am 6. Mai beim Halbfinal-Aus der Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte und seit März 2025 nicht mehr für sein Heimatland gespielt hat, ist bislang noch nicht im Trainingslager der Kanadier in Charlotte eingetroffen. Stattdessen setzt er zunächst seine Reha in Europa fort und soll laut Marsch am 31. Mai in Edmonton dazustoßen.

Der kanadische Verband arbeite dabei eng mit dem FC Bayern zusammen. Marsch sprach von "wirklich guten Gesprächen" mit Bayerns Sportdirektor Christoph Freund, der deutsche Rekordmeister sei "sehr unterstützend und möchte, dass er bei der WM spielt", sagte Marsch. Ziel sei es, Davies ohne unnötiges Risiko schrittweise wieder an die Mannschaft heranzuführen und ihn im Verlauf des Heim-Turniers einsatzfähig zu machen.