Manchester City weist Berichte über Schuldsprüche zurück
Der Klub widerspricht Medienberichten über eine weitgehende Niederlage im Finanzverfahren. Eine Mitteilung der Premier League steht weiter aus.
Der englische Fußball-Spitzenklub Manchester City hat sich nach den Medienberichten über eine weitgehende Niederlage im Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League kämpferisch gegeben. "Das Verfahren ist noch lange nicht abgeschlossen, und unser Vertrauen und unsere Entschlossenheit, die Unschuld des Vereins zu beweisen, sind nach wie vor ungebrochen", schrieb Klubboss Khaldoon Al Mubarak am Samstag in einem offenen Brief auf der Homepage der Skyblues.
Am Vortag hatten mehrere Medien berichtet, ein unabhängiges Tribunal habe City in 114 der 115 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Eine offizielle Mitteilung der Premier League liegt bislang jedoch nicht vor, ebenso wenig Informationen zu möglichen Sanktionen.
"Es gibt so viele Dinge, die ich gerne mit Ihnen teilen würde, damit Sie verstehen, warum wir uns unserer Position so sicher sind. Aber die strikte Vertraulichkeit des Rechtsverfahrens und unsere Entschlossenheit, diese zu respektieren, bedeuten, dass ich das derzeit nicht tun kann", sagte der 51-Jährige: "Während manche vorschnell ihre eigenen Schlüsse gezogen haben und viel Lärm um uns herum kursiert, hat sich nichts geändert. Wir haben schon früher gemeinsam Herausforderungen gemeistert und sind als Sieger hervorgegangen. Es gibt immer noch viele, die den Schwung unseres Vereins untergraben wollen. Wir werden ihnen diese Gelegenheit nicht geben."
Ex-Meister City war nach einer Untersuchung wegen angeblicher Regelverstöße zwischen 2009 und 2018 angeklagt worden. Dem von Abu Dhabi unterstützten Klub wird unter anderem vorgeworfen, unzutreffende Finanzinformationen sowie Angaben zu Zahlungen an Spieler und Trainer gemacht zu haben. Im Falle einer Verurteilung nach einem möglichen Berufungsverfahren drohen empfindliche Sanktionen, die von hohen Punktabzügen bis hin zum Ausschluss aus der Premier League reichen könnten.