Lineker: ManCity sollte "jede Strafe hinnehmen"

Der frühere englische Nationalspieler meint: Die Cityzens sollen versuchen, ihr "Gesicht zu wahren".

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Gary Lineker hofft auf ein Einlenken von ManCity
Gary Lineker hofft auf ein Einlenken von ManCity. Foto: AFP/SID/JUSTIN TALLIS

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Gary Lineker hat Manchester City nach dem Schuldspruch wegen zahlreicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League zum Einlenken aufgefordert. Es sehe "natürlich wirklich schlecht aus für Manchester City, und auch schlecht für den Sport", sagte Lineker bei der "Leaders Week London" und fügte an: "Deshalb würde ich es toll finden, wenn ManCity jetzt die Verantwortung übernehmen und sagen würde: 'Okay, wir haben einen Fehler gemacht, aber zum Wohle des Sports werden wir das akzeptieren, wir werden jede Strafe hinnehmen, die auf uns zukommt, und wir machen weiter.'"

Die Liga hatte City Ende September nach einer vierjährigen Untersuchung wegen schwerwiegender Verstöße gegen Finanzregeln offiziell in den meisten Anklagepunkten für schuldig befunden. Der Skandal betrifft den Zeitraum von 2009 bis 2018. Der Klub legte fristgerecht Berufung gegen das Urteil ein. Sollte Manchester City keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.

Lineker fürchtet einen Imageschaden für die englische Elite-Liga. "Wenn von Verschwörungstheorien rund um die Premier League die Rede ist, denkt man sich einfach: 'Nun, das ist eigentlich das Letzte, was die Premier League wollen würde.'" Deswegen wäre ein Einlenken des zehnmaligen englischen Meisters ein "Segen und würde ihnen im Moment ein wenig das Gesicht wahren, auch wenn das derzeit nicht sehr wahrscheinlich ist", so Lineker.