Kapitänsfrage: Klopp hält sich bedeckt

Gesucht wird ein Vertreter von Joshua Kimmich, der nur in "Kader eins" für die Nations League stand.

Teilen
Nationalspieler Serge Gnabry
Nationalspieler Serge Gnabry. Foto: AFP/SID/Michaela STACHE

Jürgen Klopp hält sich in der Kapitänsfrage für das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München bedeckt. "Die Mannschaft wird von dem Spieler aufs Feld geführt, der die meisten Länderspiele hat", sagte der Bundestrainer am Vorabend der Begegnung, "das habe ich meine ganze Karriere lang so gehandhabt. Wenn der Spielerrat nicht auf dem Platz war, hat der mit den meisten Spielen die Binde getragen."

Nach der Abreise des Großteils von "Kader eins" um den etatmäßigen Kapitän Joshua Kimmich, der nur in den ersten beiden Begegnungen mit den Niederlanden (1:1) und Griechenland (0:1) im Kader gestanden hatte, ist Serge Gnabry der Akteur mit den meisten Länderspielen im Aufgebot: Der Münchner lief bislang 61-mal mit dem Adler auf der Brust auf.

Hinter Gnabry kämen Florian Wirtz vom FC Liverpool (46 Länderspiele) und der Leipziger David Raum (39 Einsätze) infrage. Gesucht wird der 117. Kapitän der Nationalmannschaft. "Wenn der spielt, ist es der, wenn der spielt, der - wenn gar keiner spielt, ist es Jonas Urbig, der macht sein erstes Spiel", witzelte Klopp über die Frage, der er wohl nur wenig Bedeutung beimisst.