"Inakzeptable Eskalation": Hannover verurteilt Derbykrawalle

Nach den Ausschreitungen in Braunschweig will sich 96 "aktiv daran beteiligen, die Verursacher dieser Vorfälle zu identifizieren".

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In Braunschweig kam es zu unschönen Szenen
In Braunschweig kam es zu unschönen Szenen. Foto: picture-alliance/dpa/SID/Swen Pförtner

Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat die Ausschreitungen von Teilen seiner Fans im Derby bei Eintracht Braunschweig (0:2) verurteilt und Konsequenzen angekündigt. Der Klub werde sich "aktiv daran beteiligen, die Verursacher dieser Vorfälle zu identifizieren", schrieben die Niedersachsen am Sonntagabend.

In der Schlussphase war das Hochrisikospiel unterbrochen worden, da Hannover-Fans mit pyrotechnischen Gegenständen in Richtung des Spielfelds warfen. Es flogen auch vereinzelte Raketen aus dem Block der Gäste in Richtung der Braunschweiger Fans. Nach einer Löschaktion der Feuerwehr wurde die Partie von Schiedsrichter Tobias Reichel nach einigen Minuten fortgesetzt.

96 bezeichnete die Vorfälle als "inakzeptable Eskalation" im Gästeblock. "Die Verursacher waren sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst. Sie haben die Gesundheit anderer Menschen wissentlich gefährdet", hieß es. Die Handlungen trübten "die Bewertung des organisatorischen Ablaufs des Derbytages erheblich. Sowohl die An- und Abreise als auch der Stadionzutritt verliefen ruhig, nennenswerte Vorkommnisse sind nicht bekannt."