"Hüpfverbot" und Niederlage: Bochum weiter ohne Heimsieg

Der VfL verliert im Westfalen-Duell gegen Arminia Bielefeld.

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Umkämpfte Partie in Bochum
Umkämpfte Partie in Bochum. Foto: picture-alliance/Eibner Pressefoto/SID/Scott Coleman

Der VfL Bochum muss in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf seinen ersten Heimsieg der Saison warten. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler verlor das Westfalen-Duell mit Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0) und verpasste damit auch im vierten Anlauf den ersten Heim-Dreier der Spielzeit.

Benjamin Boakye (78.) traf in einer über weite Strecken chancenarmen Partie zum zweiten Saisonsieg für die Bielefelder, die sich etwas Luft zum Tabellenkeller verschafften. Bochum steckt nach dem dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg derweil weiter im unteren Mittelfeld fest.

Vor der Partie hatte das "Hüpfverbot" für die Bochumer Fans für Aufsehen gesorgt. Wegen angeblich starker Schwingungen bei bestimmten Zuschauerbewegungen auf der Osttribüne, in deren Folge es bei "ungeübten" Stadionbesuchern zu Unwohlsein kommen könne, hatte die Bochumer Bauaufsichtsbehörde den Verein per Verfügung dazu angehalten, das Verbot umzusetzen.

Die Ultras bezeichneten den Beschluss als "irrsinnig" und "lächerlich", hielten sich am Sonntag aber daran. Viel Grund zum Hüpfen gab es ohnehin nicht. Zwar war Bochum etwas aktiver als die Gäste, der Führung nahe war in einer durchwachsenen ersten Halbzeit aber keine der beiden Mannschaften.

Das änderte sich erst nach über einer Stunde, Arminia-Profi Felix Hagmann (62.) schoss aus kurzer Distanz jedoch völlig freistehend über das Tor. Kurz darauf hatte Bochum erneut Glück, als der Ball vom Gesicht von Maximilian Großer nur an den Pfosten prallte (69.). Die nächste Chance nutzte der eingewechselte Boakye.