Große Quoten, reale Hoffnung: Wie weit kann Kovač Borussia Dortmund in dieser Bundesliga-Saison führen?
Fragt man die Fans von Borussia Dortmund, wo sich ihr Klub nach fünf Spieltagen wiederfinden sollte, würde die Antwort einhellig lauten: „Vor Bayern“. In dieser Hinsicht lässt sich kaum behaupten, dass der Start in die Saison 2026/27 viel besser hätte verlaufen können.
Fragt man die Fans von Borussia Dortmund, wo sich ihr Klub nach fünf Spieltagen wiederfinden sollte, würde die Antwort einhellig lauten: „Vor Bayern“. In dieser Hinsicht lässt sich kaum behaupten, dass der Start in die Saison 2026/27 viel besser hätte verlaufen können.
Nach fünf Bundesliga-Partien verbucht der BVB vier Siege sowie ein Unentschieden und rangiert – hinter dem SC Freiburg – zwei Punkte vor den Münchnern. Niko Kovač hat seine Mannschaft erfolgreich ausgerichtet und den Anhängern Grund zu der Frage gegeben, wie weit der Weg der Schwarz-Gelben unter seiner Regie in diesem Spieljahr führen kann.
Die BVB-Defensive als Fundament im Titelrennen
In den ersten Spielen der Saison beeindruckte die Kovač-Elf vor allem durch ihre defensive Stabilität. Wenngleich das 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen nach einer verspielten 2:0-Führung Anlass zur Sorge gab, gehört der Klub weiterhin zu den ligsweit besten Adressen, wenn es darum geht, gegnerische Offensivreihen zu neutralisieren.
Dortmund belegt bei den erwarteten Gegentoren (Expected Goals Against) den dritten Rang und teilt sich mit durchschnittlich 0,8 Gegentreffern pro Spiel sowie drei Partien ohne Gegentor die Bestmarke der Liga. Trotz dieser Bilanz bleiben die Quoten auf den ersten Meisterschaftsgewinn seit der Saison 2011/12 zurückhaltend.
Derzeit veranschlagen die Buchmacher eine Quote von 11,00 auf den Gewinn der Meisterschale durch den BVB im Mai, während Bayern München bei 1,13 geführt wird. Diese Differenz macht Angebote wie einen Interwetten Bonus Code zu einer interessanten Option, um auf das Kovač-Team zu hohen Außenseiterquoten zu setzen. Damit sich dieser Wettwert jedoch nachhaltig bestätigt, muss Dortmund in anderen Bereichen nachbessern.
Kovač fordert mehr Kreativität im Spielaufbau
Beim Remis gegen Bremen vergab die Mannschaft etliche Gelegenheiten: Maximilian Beier und Ethan Nwaneri ließen beste Chancen ungenutzt, ehe Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck die Gastgeber mit 2:0 in Führung brachten. Hätte Dortmund seine Möglichkeiten konsequenter verwertet, wären die beiden späten Bremer Treffer nicht ins Gewicht gefallen.
Die Partie legte eine der Schwachstellen der Dortmunder offen: die Chancenauswertung. Das Team hat in dieser Saison bereits zehn Großchancen vergeben – der siebthöchste Wert aller Bundesliga-Klubs. Noch schwerer wiegt jedoch die Erstellung eigener Möglichkeiten: Mit einem Expected-Goals-Wert von 9,0 belegt die Borussia im ligaweiten Vergleich lediglich den zehnten Platz.
Gegen defensivstarke Gegner kann diese Effizienzlücke wertvolle Punkte kosten und den Abfall aus dem Titelrennen bedeuten. Marcel Sabitzer, Beier und Nwaneri sowie die Schienenspieler müssen Serhou Guirassy mit mehr Anspielen füttern, damit dieser seine Abschlussstärke ausspielen kann.
Das anstehende Der Klassiker könnte richtungsweisend werden
Unabhängig von den bisher gezeigten Leistungen wird Dortmund erst an den Resultaten gegen den FC Bayern gemessen, wenn es um die Rolle als echter Titelanwärter geht. Das erste Liga-Duell der beiden Rivalen wirft bereits seine Schatten voraus: Am 31. Oktober reisen Kovač und sein Kader nach München.
Die Mannschaft von Vincent Kompany stellte nach fünf Spieltagen die durchschlagskräftigste Offensive der Liga und führt die Chancenstatistik an. Gelingt es Dortmund, diesen Offensivdrang zu stoppen, dürften die Titelchancen und die Quoten auf den Wettmärkten einen deutlichen Sprung nach oben machen.