Gladbachs Schröder sieht "zwei bis drei" Trainer-Kandidaten

Gehandelte Namen wie Domenico Tedesco oder Dino Toppmöller will der Gladbach-Boss nicht kommentieren.

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Rouven Schröder am Donnerstag in Mönchengladbach
Rouven Schröder am Donnerstag in Mönchengladbach. Foto: picture alliance / fohlenfoto/SID/Norbert Jansen

Sportchef Rouven Schröder hat die Liste möglicher Trainer für Borussia Mönchengladbach auf einen "sehr, sehr kleinen" Kreis eingegrenzt. Aktuell beschäftige er sich mit "zwei bis drei" Namen, sagte der 50-Jährige am Donnerstag und betonte: "Wir strecken uns nach dem Maximum dessen, was wir können. Manchmal passt es, manchmal passt es nicht."

Gehandelte Kandidaten wie Domenico Tedesco oder Dino Toppmöller wollte Schröder nicht kommentieren, auch will er sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. "Die Spielpause ist nun länger als normal. Daher können wir davon ausgehen, dass wir in der Pause einen neuen Trainer präsentieren. Auf den einen oder anderen Tag kommt es dabei nicht an", sagte er.

Die Borussia war so schlecht wie nie in die Saison gestartet, nach drei Niederlagen und 3:12 Toren musste Chefcoach Eugen Polanski gehen. Im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05 wird der bisherige Co-Trainer Jan-Moritz Lichte das Team betreuen. Nach der Pause steht das Derby beim 1. FC Köln (11. Oktober) an.

Schröder betonte, bei seinen Telefonaten positive Rückmeldungen erhalten zu haben. "Die Gespräche haben gezeigt, dass grundsätzlich viele an Borussia interessiert sind, im In- und Ausland." Die Borussia sei weiter "ein attraktiver Arbeitgeber", bei dem die Möglichkeit zu einer erfolgreichen Saison bestehe.

Zunächst aber wird Lichte das Team führen, der Ex-Coach des Gegners Mainz erhält dabei freie Hand. "Ich habe alle Freiheiten. Das ist das, was Rouven mir mitgegeben hat. Wir dürfen alles durchdenken. Und wir durchdenken auch alles", sagte der 46-Jährige. Lichte hatte Mainz Ende 2020 in zwölf Pflichtspielen als Chefcoach trainiert, dabei gab es nur einen Sieg.

Spekulationen um einen Wechsel auf der Torhüterposition erteilte Lichte eine Absage. "Wir haben in Moritz Nicolas einen der besten Torhüter Deutschlands, ohne jegliche Zweifel", sagte er.