Geldstrafe für Olise? Eberl hält sich bedeckt

Wird der Münchner Offensivstar für seine "überdumme" Aktion in Stavanger zur Kasse gebeten? Der Sportvorstand mauert.

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Gelb-Rot in Stavanger: Michael Olise (2.v.r.)
Gelb-Rot in Stavanger: Michael Olise (2.v.r.). Foto: AFP/NTB/SID/Lise Åserud

Der FC Bayern lässt weiter offen, ob die Gelb-Rote Karte im Champions-League-Spiel bei Viking Stavanger (3:3) für Michael Olise ein teures Nachspiel hatte. "Wir haben es intern besprochen und intern abgeschlossen. Damit ist die Sache für uns erledigt", sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag zu einer entsprechenden Frage.

Olise hatte sich von Gegenspieler Zlatko Tripic am Dienstagabend so lange provozieren lassen, bis ihm die Sicherungen durchbrannten und er dem Viking-Kapitän den Ball ins Gesicht warf. Unmittelbar nach der ersten Gelben Karte wurde er für dieses Vergehen erneut verwarnt und folgerichtig vom Platz gestellt (74.). Die Bayern, die einen 0:2-Pausenrückstand in eine 3:2-Führung gedreht hatten, fingen sich in Unterzahl noch den Ausgleich ein.

"Es war sicher ein Fehler", sagte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei RTL/Sky dazu: "Aber die Mannschaft weiß, was sie an ihm hat. Das weiß der Verein, das wissen die Fans. Man muss es ihm gar nicht verzeihen und man sollte ihn jetzt nicht doppelt und dreifach bestrafen."

Olise wisse, "was er falsch gemacht hat. Er muss einfach daraus lernen. Geldstrafen hin oder her - das ist Kindergarten. Er hat sich selbst damit bestraft, dass er gegen den FC Arsenal in der Champions League nicht spielen kann. Ich glaube, dass er daraus lernen wird."