"Geformt" und "entwickelt": Wirtz über erstes Liverpool-Jahr

Der Nationalspieler nimmt viel Positives aus der vergangenen Saison mit.

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Florian Wirtz am Ball
Florian Wirtz am Ball. Foto: AFP/SID/PAUL ELLIS

Neuer Klub, neues Land, schwieriges Jahr: In seiner durchwachsenen ersten Saison beim FC Liverpool hat Florian Wirtz einiges gelernt. Er habe "sehr viel Positives mitgenommen" und sei "auf jeden Fall dran gewachsen", sagte der Nationalspieler bei Sky. Das Jahr habe ihn "geformt, weil es auch nicht immer leicht war".

Insgesamt blickt der 23-Jährige, der im Sommer 2025 für rund 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu den Reds gewechselt war, jedoch positiv auf seinen Reifeprozess. "Ich würde schon sagen, dass ich mich fast in jedem Bereich weiterentwickelt habe. Was mein physisches Level angeht auf jeden Fall", sagte Wirtz: Er müsse jeden Tag "fast an meine Grenzen gehen, weil einfach Spieler hier sind, die auch jeden Tag mit voller Kraft im Training dabei sind und eine solche Qualität haben. Da muss man auch selber auf einem guten Level sein." Gleichzeitig sei er immer "sehr, sehr selbstkritisch".

Kritik von außen hatte es im ersten Jahr häufig gegeben. Wirtz gelangen in 49 Einsätzen 17 Torbeteiligungen. Nach Ansicht vieler Experten und Fans zu wenig.

Auch nach dem Start (2:2 bei Newcastle United) in die neue Saison gab es bereits Tadel. "Ich glaube nicht, dass wir eine massive Leistungsschwäche sehen", sagte die Klubikone Jamie Carragher bei Sky Sport: "Was wir seit einem Jahr sehen, ist wahrscheinlich das, was er ist: ein ordentlicher Fußballer." Man könne so nicht weitermachen, sagte Carragher: "Es funktioniert nicht. Es hat letzte Saison nicht funktioniert. Ich glaube einfach, dass es langsam so weit kommt, dass er nicht mehr ins Team passt."

Am Samstag (13.30 Uhr/Sky) dürfte er abermals genau hinschauen. Dann treffen Wirtz und Liverpool in der Premier League auf Nottingham Forest.