FC Bayern: 3:3 gegen Heidenheim "spielt keine Rolle"
Die Münchner richten den Blick umgehend in Richtung Halbfinale gegen Paris.
Bayern Münchens Vize-Kapitän Joshua Kimmich erwartet durch das überraschende 3:3 (1:2) gegen Schlusslicht Heidenheim keine Auswirkungen auf das Gigantenduell gegen Paris Saint-Germain. "Das spielt keine Rolle für das Spiel. In der Champions League hat man immer ein gewisses Gefühl, was man mitnimmt", sagte Kimmich vor dem Halbfinal-Kracher in der Champions League am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen den Titelverteidiger.
Die Bayern hatten ein aberwitziges Hinspiel in der Königsklasse mit 4:5 verloren. Man werde jetzt wegen der vielen Gegentore der letzten Wochen "nicht innerhalb von zwei Tagen unseren Spielstil ändern", ergänzte der Nationalspieler. Natürlich müsse man "ein paar Dinge anpassen. Aber es wird jetzt nicht passieren, dass wir unsere DNA komplett verändern. Dafür sind wir zu erfolgreich gewesen."
Es werde ein Kampf mit "offenem Visier", sagte Kimmich: "Wir sind die Mannschaft, die auf jeden Fall ein Tor braucht. Ich bin davon überzeugt, dass wir gegen Paris zu Hause auch gewinnen können. Und dann schauen wir mal, was da geht am Mittwoch."
Auch Sportvorstand Max Eberl hakte das glückliche Last-Minute-Remis gegen Heidenheim nach zweimaligem Rückstand schnell ab. "Ich glaube nicht, dass dies einen Rieseneinfluss hat auf das Spiel am Mittwoch. Die Mannschaft wusste bisher immer genau, auf was es ankommt. Und jetzt im Rückspiel gegen Paris braucht man erst recht keinem sagen, auf was es ankommt", betonte Eberl.
Trainer Vincent Kompany lobte indes trotz des unerwarteten Dämpfers im Liga-Alltag "Mentalität" und "Glaube" bei seinen Stars. "Das müssen wir mitnehmen. Alles andere sind Details, die wir besser machen müssen", sagte Kompany mit Fokus auf Paris. Mut mache ihm zudem, "dass die Mannschaft immer, immer weiter macht".