FBL: Werder-Boss Filbry wird 2. Vizepräsident

Der 59-Jährige sei für die anstehenden Weichenstellungen in der Frauen-Bundesliga "besonders wertvoll", sagt Präsidentin Kiel.

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Klaus Filbry
Klaus Filbry. Foto: FIRO/SID

Werder Bremens Klaus Filbry ist zum 2. Vizepräsident der Frauen-Bundesliga (FBL) ernannt worden. Die 14 Mitgliedsklubs wählten den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Hanseaten einstimmig in das Präsidium. Zuvor war Florian Zeutschler (SGS Essen) ausgeschieden.

Das FBL-Präsidium besteht damit aus der Präsidentin Katharina Kiel, der 1. Vizepräsidentin Veronica Saß und dem 2. Vize Filbry. Dessen Vorgänger Zeutschler war wegen des Abstiegs der SGS Essen aus der Frauen-Bundesliga satzungsgemäß aus dem FBL-Präsidium ausgeschieden.

"Mit Klaus Filbry ist unser Präsidium für die nächste Entwicklungsphase der FBL sehr gut aufgestellt. Er kennt die Perspektive der Klubs ebenso wie die Anforderungen an eine professionell geführte und wirtschaftlich erfolgreiche Liga. Diese Verbindung ist für die anstehenden Weichenstellungen besonders wertvoll", sagte FBL-Präsidentin Kiel am Freitag.

Zu diesen Weichenstellungen könnte auch die Einführung von Playoffs um die Meisterschaft zählen. Ausscheidungsspiele um den Titel und eine Abstiegsrelegation zählen zu den geplanten Rechtepaketen, die aktuell mit potenziellen Medienpartnern diskutiert werden. Ob das Modell umgesetzt wird, ist aber offen.