Drittes WM-Finale: Rekordjäger Messi zieht mit Cafú gleich

Der argentinische Weltstar stand schon 2014 und 2022 im Endspiel um den Goldpokal. Das hatte der Brasilianer Cafú einst kaum für möglich gehalten.

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Drittes WM-Finale: Rekordjäger Messi zieht mit Cafú gleich
Foto: © AFP/SID/PATRICIA DE MELO MOREIRA

Das Finale verloren - und doch Geschichte geschrieben: Lionel Messi geht als zweiter Fußballer in die WM-Historie ein, der in drei Finals zum Einsatz gekommen ist. Nach 2014 (0:1 n.V. gegen Deutschland) und 2022 (4:2 i.E. gegen Frankreich) stand er auch beim Spiel zwischen Argentinien und Spanien (0:1 n.V.) am Sonntagabend in den USA auf dem Platz. Als einziger Spieler zuvor hatte dies der Brasilianer Cafú geschafft, der 1994, 1998 und 2002 um den WM-Titel spielte.

Messi hält zudem die Rekorde für die meisten Teilnahmen an WM-Endrunden (6, geteilt mit Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa), die meisten Spiele (34) und die meisten Siege (23). Zudem ist der 39-Jährige seit Sonntag der älteste Feldspieler in einem WM-Finale. In der "ewigen" Torjägerliste liegt er auf Platz zwei (21 Tore) hinter dem Franzosen Kylian Mbappé (22).

"Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass noch einmal jemand in drei WM-Finals spielt und empfinde es als Ehre, dass ich der einzige Fußballer bin, dem das gelang", hatte Cafú nach dem Titelgewinn 2002 gesagt. Damals hatte er die Selecao als Kapitän zum Sieg gegen Deutschland (2:0) geführt. 1994 wurde er beim Finalsieg über Italien (3:2 i.E.) eingewechselt, 1998 stand er bei der Niederlage gegen Frankreich (0:3) 90 Minuten auf dem Platz.