Curacao verliert WM-Test, Schottland verletzten Gilmour

Der deutsche Auftaktgegner kann in Glasgow immerhin eine Halbzeit lang mithalten. Die Schotten verlieren einen Leistungsträger.

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Curacao verliert WM-Test, Schottland verletzten Gilmour
Foto: © picture-alliance/Sipa USA/SID/SportPix

Deutschlands WM-Auftaktgegner Curacao hat in seinem vorletzten Test in Schottland eine Halbzeit lang mithalten können. In Glasgow unterlag die Mannschaft des früheren Bondscoachs Dick Advocaat den Bravehearts mit 1:4 (1:1), dabei hatte der ehemalige Bremer Tahith Chong (16.) die Auswahl der kleinen Karibikinsel überraschend in Führung gebracht, die am 14. Juni in Houston in ihrem ersten WM-Endrundenspiel überhaupt auf den viermaligen Titelträger Deutschland trifft.

Nach einer Roten Karte gegen den einstigen Bochumer Jürgen Locadia (37.) schafften die Schotten die Wende und münzten ihre klare Überlegenheit durch die Treffer von Findlay Curtis (44.), Lawrence Shankland (58., 63.) und Ryan Christie (80.) noch in einen deutlichen Sieg um.

Die Schotten mussten dennoch einen Rückschlag hinnehmen. Leistungsträger Billy Gilmour von der SSC Neapel verletzte schwer am Knie, der Mittelfeldspieler fällt für die Endrunde aus. "Ich bin am Boden zerstört für Billy, er war ein fester Bestandteil in unserer WM-Qualifikation", sagte Trainer Steve Clarke: "Der Zeitpunkt dieser Verletzung ist so unglaublich grausam, wir alle fühlen mit ihm."

Bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 1998 gehören wie Curacao auch die Schotten zum großen Kreis der Außenseiter. Sie bekommen es in Gruppe C mit Haiti, Afrikameister Marokko und Rekordweltmeister Brasilien zu tun. Curacao bestreitet seinen letzten Test am 7. Juni gegen Aruba, ehe es bei der WM in Gruppe E gegen Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) geht.