Buchtipp des Tages: „111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben“ von Daniel-C. Schmidt

Eine Liebeserklärung an den BVB in 111 kurzen Gründen – zum Querlesen, zum Wiedererkennen und als Geschenk für jeden Schwarz-Gelben.

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111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben
Foto: Fever Pit'ch

Mit „111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben“ legt Daniel-C. Schmidt eine Liebeserklärung an den BVB vor, die der Autor in 111 Gründen und elf Bonusgründen abarbeitet. Es ist eine aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Statt einer Chronologie reiht Schmidt Begebenheiten und Fakten aneinander, von der Südtribüne über die Rettung von 2005 bis zu Lars Rickens Jokertor.

Schmidt erzählt die Vereinsgeschichte über Anekdoten statt über die Chronik

Der Autor verzichtet auf die geordnete Jahreszahlenfolge und setzt auf kuriose und witzige Momente. Das Badische Tagblatt beschreibt das als Geschichte des BVB, »ohne eine Chronologie zu verfertigen«, und sieht darin einen Parforce-Ritt über mehr als 200 Seiten. Wer keine durchlaufende Vereinschronik lesen will, findet hier abgeschlossene Einträge, die sich einzeln aufschlagen lassen.

111-mal Schwarz-Gelb zum Querlesen

Daniel-C. Schmidt erklärt dem BVB in 111 Gründen und elf Bonusgründen seine Liebe – nicht als Chronik, sondern über Anekdoten, Rekorde und Kuriositäten von der Südtribüne bis zu Lars Rickens Jokertor. Das Badische Tagblatt beschreibt es als Geschichte des BVB, »ohne eine Chronologie zu verfertigen«.

Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2018. 260 Seiten, 14,99 Euro.

Will ich lesen!

Die 111 Gründe decken Tradition, Finanzen, Rekorde und Abstürze ab

Das Buch bleibt nicht bei Toren und Titeln. Laut revierpassagen.de führt der Streifzug durch weite Teile des BVB-Universums, mit Kapiteln über Tradition, Finanzen, Rekorde, Abstürze und Wiedergeburten. Wer wissen will, warum die BVB-Aktie, der europaweit höchste Zuschauerschnitt oder Shinji Kagawa, der 300.000 Euro gekostet hat, zum Verein gehören, bekommt diese Spannweite in kurzen, abgeschlossenen Einträgen. So reicht der Bogen vom Börsengang über die Südtribüne bis zur Rettung von 2005, als dem BVB nach Verlagsangabe beinahe die Lizenz gefehlt hätte.

Der Band ist auf Wiedererkennen angelegt, nicht auf Enthüllung

Die Stärke liegt im Zusammentragen, nicht im Neuen. Das Buch versammelt Begebenheiten, die selbst eingefleischten Fans entfallen sein können und die beim Lesen wieder einfallen, wie roteerdeblog.wordpress.com anmerkt. schwatzgelb.de nennt es einen »kleinen und gar nicht so ungelungenen Überblick über die Geschichte des Ballspielvereins«. Das macht den Band zur Lektüre für zwischendurch und zum Geschenk für einen BVB-Anhänger.

Die aktualisierte und erweiterte Neuausgabe ist 2018 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen, hat 260 Seiten und kostet 14,99 Euro. Sie ist für BVB-Fans gedacht, die ihren Klub in vielen kleinen Geschichten wiederfinden wollen.

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