Bei Gwinn-Comeback: FC Bayern hält Wolfsburg auf Abstand
Eine Woche vor dem Gipfeltreffen wahren die Münchnerinnen den Vorsprung auf den Verfolger aus Wolfsburg.
Die Fußballerinnen des FC Bayern haben ihre Erfolgsserie mit reichlich Mühe ausgebaut - und den Vorsprung auf den VfL Wolfsburg vor dem Gipfeltreffen gewahrt. Die Münchnerinnen um Rückkehrerin Giulia Gwinn schlugen Werder Bremen am Freitag dank später Treffer mit 3:1 (1:0), es war saisonübergreifend das 51. Bundesligaspiel in Serie ohne Niederlage. Wolfsburg blieb dem Tabellenführer durch das 3:1 (1:1) im Verfolgerduell bei Eintracht Frankfurt auf den Fersen.
Edna Imade (21.), Linda Dallmann (84.) und Jovana Damnjanovic (87.) sorgten für den neunten Sieg im neunten Ligaspiel des Double-Gewinners, der mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze bleibt. Elena Dhont (50.) hatte Bremen hoffen lassen und zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen.
DFB-Kapitänin Gwinn, die rund einen Monat nach ihrem Außenbandriss zu ihrem Comeback kam, half in der Schlussphase dabei, den ersten Dämpfer abzuwenden. Am kommenden Spieltag (14. November, 17.55 Uhr/ARD, DAZN und MagentaSport) reisen die Bayern zum Tabellenzweiten aus Wolfsburg, zuvor sind die Münchnerinnen noch am Dienstag in der Champions League bei Paris Saint-Germain gefordert.
Der VfL durfte vor allem dank Ella Peddemors und seiner Konterstärke jubeln. Bundesliga-Toptorjägerin Peddemors traf doppelt (13./70.) und bereitete den Treffer von Smilla Vallotti (50.) vor, nachdem Amanda Ilestedt (27.) nach einer Ecke per Kopf für Frankfurt erfolgreich gewesen war.
Das Titelrennen entwickelt sich allmählich zu einem Zweikampf: Frankfurt liegt als Tabellendritter bereits sieben Punkte hinter Wolfsburg, Bremens Rückstand beträgt acht Zähler.