Bayers kniffliges Auswärtsspiel auf Kreta: "Sind gewarnt"

Die Leverkusener reisen mit reichlich Rückenwind nach Griechenland. Sportchef Simon Rolfes erwartet eine "unangenehme Mannschaft".

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Bayers Sportchef Simon Rolfes
Bayers Sportchef Simon Rolfes. Foto: picture-alliance/SID/Nordphoto/Meuter

Fünf Pflichtspielsiege in Folge, ein perfekter Start in der Europa League - und nun das nächste Erfolgserlebnis auf der Urlaubsinsel Kreta? Bayer Leverkusen reist mit reichlich Rückenwind, aber auch dem nötigen Respekt nach Griechenland. "Wir sind mit Sicherheit gewarnt, dass das eine gute Mannschaft ist, die auch sehr guten Gegnern wehtun kann", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes vor der Partie bei OFI Kreta am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+ und Sky).

Bayer ist mit sechs Punkten und 6:0 Toren makellos in die Europa League gestartet, klares Ziel ist ein Platz unter den Top acht der Ligaphase und damit der direkte Einzug ins Achtelfinale. Doch Bayer weiß um die Komplexität der Aufgabe: Im kleinen Theodoros-Vardinogiannis-Stadion direkt am Mittelmeer war bereits die TSG Hoffenheim beim 0:2 Mitte September gestolpert. "Das ist eine unangenehme Mannschaft, die einem das Leben schwer macht", sagte Rolfes über den griechischen Pokalsieger. Die Werkself, derzeit Tabellenvierter in der Bundesliga, müsse ihr "Spiel durchbringen".

Wegen des langfristigen Ausfalls von Martin Terrier (Muskelverletzung im linken Oberschenkel) nominierten die Rheinländer Offensivspieler Jonas Hofmann für die Europa League nach. Für den nicht nominierten Angreifer Victor Boniface ist dies der nächste Rückschlag. "Das ist jetzt eine Chance für Jonas, das ist positiv für ihn. Aber das ändert nichts an Bonis Situation, dass er gucken muss, weiter fit zu sein, dran zu bleiben und sich zu verbessern", sagte Rolfes über den Nigerianer.