Atlético mit den meisten Spielern, Barca mit stärkstem Block
Die beiden Klubs aus der spanischen La Liga stellen insgesamt 17 Spieler aus den WM-Kadern der Finalisten. Aus der Bundesliga ist einer dabei.
Keiner der schwerreichen Klubs aus der englischen Premier League, nicht der FC Barcelona - und schon gar nicht der spanische Rekordmeister Real Madrid: Mit neun Spielern stellt dessen Stadtrivale Atlético Madrid die meisten im WM-Finale am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) zwischen Spanien (4) und Argentinien (5).
Kein Wunder: Trainer beim kleineren Klub in der spanischen Hauptstadt ist der Argentinier Diego Simeone, dessen Sohn Giuliano spielt sowohl bei Atlético als auch in der Nationalmannschaft eine größere Rolle. Dazu kommen die Stürmer Thiago Almada, Julian Álvarez, Verteidiger Nahuel Molina und Ersatztorwart Juan Musso aus Madrid. Sie treffen auf ihre spanischen Vereinskollegen Álex Baena, Marcos Llorente, Marc Pubill und Alejandro Grimaldo, der gerade aus Leverkusen in La Liga gewechselt ist.
Atlético stellt zwar die meisten Spieler in den Kadern der beiden Finalisten, der größte Block kommt aber vom FC Barcelona. In der Mannschaft des früheren Bundestrainers Hansi Flick spielen die Spanier Joan Garcia, Pau Cubarsi, Eric Garcia, Gavi, Pedri, Ferran Torres, Dani Olmo und Lamine Yamal. Von Real Madrid ist nur ein Spieler dabei: Linksverteidiger Marc Cucurella ist jüngst aus Chelsea zu den Königlichen gewechselt.
Immerhin ein Spieler kommt zudem aus der Bundesliga: Exequiel Palacios steht seit 2020 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Nach den Niederlagen der Franzosen und Engländer im Halbfinale hat es dagegen kein Spieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern ins Finale geschafft - erstmals seit 1978.