3. Liga: Beierlorzer-Debüt in Ingolstadt missglückt
Der frühere Bundesliga-Trainer jubelt erst über den späten Ausgleich, ehe seine Mannschaft den Punkt wieder aus der Hand gibt.
Achim Beierlorzer hat ein missglücktes Debüt als Trainer des FC Ingolstadt in der 3. Fußball-Liga erlebt. Der ehemalige Bundesliga-Coach kassierte in seinem ersten Ligaspiel als Nachfolger von Sabrina Wittmann nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle ein 2:4 (0:0) im Krisenduell mit Wehen Wiesbaden.
Nach der 2:0-Führung der Wiesbadener durch Florian Hübner (59.) und Raul Paula (71.) kamen Beierlorzers Ingolstädter noch zurück. Michael Schulz per Eigentor (73.) und Joker Obed Ugondu (82.) glichen aus. Zum Punktgewinn reichte es aber nicht: Robin Kalem (88.) und Gino Fechner (90.+1) schossen die Gäste zum Sieg.
Ingolstadt verpasste damit den Befreiungsschlag, stattdessen zog Wehen nach Punkten gleich. Beide Mannschaften liegen mit acht Zählern nur aufgrund der besseren Tordifferenz knapp vor der Abstiegszone.
Beierlorzer, der in der Bundesliga den 1. FC Köln und Mainz 05 trainiert hatte, war Ende September auf Wittmann gefolgt. In seinem ersten Pflichtspiel mühten sich die Ingolstädter im bayerischen Landespokal zu einem 2:1 bei Regionalligist TSV Landsberg. Zuvor war der 58-Jährige Geschäftsführer bei Ligakonkurrent Jahn Regensburg gewesen.