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Wunschgegner? Alle - nur nicht England

Samstag spielt Deutschland das EM-Achtelfinale in Dortmund. Der Gegner steht noch nicht fest. Aber es wird schwer

Foto: Imago / Chai v.d. Laage

Inhaltsverzeichnis

Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!

Die erste Achtelfinal-Paarung steht: Schweiz gegen Italien, Samstag um 18 Uhr in Berlin. Danach um 21 Uhr spielt Deutschland in Dortmund - gegen wen ist offen. Den Gegner erfahren wir heute Abend, wenn die EM-Vorrundengruppe C ihre letzten Spiele absolviert: Wir müssen gegen den Gruppenzweiten ran.

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Das ist im Moment Dänemark. Die Aussage jedoch ist nur ein Zwischenstand. Auch England könnte auf Platz zwei abrutschen. Ich ahne, wer im Viertelfinale auf uns warten würde: Spanien. Der Achtelfinalgegner steht zwar nicht fest. Aber die Spanier spielen so bärenstark - sie sind jetzt mein EM-Favorit. Wer hält dagegen?

Einen verwetteten Dienstag wünscht

Euer Pit Gottschalk


⚽️ Wunschgegner? Alle - nur nicht England

Heute zu Gast: Oliver Wurm

Jubel und Erleichterung in Fußball-Deutschland nach dem Last-Minute-Ausgleich von Niklas Füllkrug gegen die Schweiz, der dem DFB-Team den Gruppensieg brachte. Malte Asmus blickt mit Oliver Wurm, Verleger und Journalist, zurück auf das dritte EM-Vorrundenspiel. Sie diskutieren die deutsche Leistung, vergleichen den Ausgleichstreffer mit dem Tor von Oliver Neuville bei der WM 2006 gegen Polen und ordnen die Bedeutung dieses Remis für den weiteren Turnierverlauf ein. Außerdem sprechen sie über Wunschgegner im Achtelfinale, mögliche oder nötige Anpassungen in der Startelf und die Wahrnehmung in der internationalen Presse. Zum Podcast: Hier klicken!


⚽️ Noch steht der deutsche EM-Masterplan

Von Oliver Mucha

Julian Nagelsmann bleibt seiner Strategie auch nach kleineren Rückschlägen treu. So auch nach dem zähen Unentschieden beim Gruppenfinale gegen die Schweiz. Der Bundestrainer lobte die Joker, die Moral und die Leidenschaft seiner Mannschaft. Er kritisierte den Schiedsrichter und nahm Gelbsünder Jonathan Tah in Schutz.

Der Gastgeber verfügt nicht über die besten Einzelspieler des Turniers. Er besitzt auch nicht die eingespielteste Mannschaft, das ist gar nicht möglich. Schließlich probierte Nagelsmann nach seiner Amtsübernahme im Oktober des vergangenen Jahres erst einmal ein paar Dinge aus, bevor er sich im März zu einem radikalen Schritt entschloss.

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David Raum und Niclas Füllkrug haben den Gruppensieg der deutschen Nationalmannschaft besiegelt. Das Tor war alles außer Zufall.

Das alles ist dem 36-Jährigen bewusst. Dementsprechend hat er seinen EM-Masterplan ausgetüftelt. Das Land muss zusammenstehen, seine Spieler sollen von der Euphorie beflügelt werden. Seiner Startelf gesteht er Fehler zu, viermal in Folge lief zuletzt dieselbe Anfangsformation auf. Nagelsmann hebt die Stärken hervor und will über die bekannten Schwächen gar nicht groß reden.

Wie weit diese Strategie die DFB-Auswahl im Turnier bringen wird, bleibt abzuwarten. Im Achtelfinale droht die gesamte Innenverteidigung auszufallen, im Viertelfinale könnte Spanien warten. Doch was hat der Bundestrainer sonst für eine Wahl? Keine!

Oliver Mucha ist Fußballchef beim Sport-Informationsdienst (SID)


⚽️ Gestern passiert

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⚽️ Heute im Fernsehen

18 Uhr, ZDF: Gruppe D, Frankreich - Polen
18 Uhr, RTL: Gruppe D: Niederlande - Österreich
21 Uhr, ZDF: Gruppe C, England - Slowenien
21 Uhr, Magenta: Gruppe C, Dänemark - Serbien


⚽️ Klick gemacht

Arnautovic erinnert sich

Marko Arnautovic begann seine Profikarriere bei Twente in den Niederlanden. Auf die Frage nach den besten Erinnerungen an seine Zeit dort kann sich der Österreicher das Lachen nicht verkneifen. Zum Video: Hier klicken!


⚽️ Was sonst noch so los ist

Knochenbrüche im Gesicht und Gehirnerschütterung

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