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Stanway: Bundesliga muss sich an England orientieren

Die britische Europameisterin sieht ihre Heimat bei der Weiterentwicklung als Vorbild.
|1. Mai 2025|
Stanway: Bundesliga muss sich an England orientieren
Stanway: Bundesliga muss sich an England orientieren

Foto  ©  NTB/SID/JONAS BEEN HENRIKSEN

Die englische Europameisterin Georgia Stanway von Meister FC Bayern rät der Fußball-Bundesliga, sich beim Streben auf die nächste Stufe an ihrer Heimat zu orientieren. „Ich denke, die WSL setzt im Moment den Standard dafür, wie sich der Frauenfußball entwickeln sollte“, sagte die Mittelfeldspielerin bei miasanrot.de über die britische Spitzenliga. Diese sei „Vorreiter, ist finanzstark und lotet Grenzen aus“, betonte Stanway und meinte: „Das sollten sich andere Länder anschauen und sich fragen: Wie arbeiten sie, wie schaffen sie es, regelmäßig so viele Fans zu erreichen, welche Marketingstrategien nutzen sie?“

Stanways Erfahrungen in Deutschland

Zugleich machte Stanway keinen Hehl daraus, wie wohl sie sich in Deutschland und München fühle. „Die letzten drei Jahre waren die besten drei Jahre meiner Karriere“, sagte sie angesprochen auf eine mögliche Vertragsverlängerung: „Das Verhältnis zu den Spielerinnen, zum Trainerstab, zu den Verantwortlichen – ich weiß nicht, ob ich das irgendwo anders nochmal so finden werde, weil es hier etwas ganz Besonderes ist.“ Nach einer Außenband-OP arbeitet Stanway am Comeback. „Mir geht es gut. Ich mache Fortschritte, auch wenn die Reha viel anstrengender ist als normales Training“, sagte sie und bekannte: „Mein Traum wäre immer noch die Teilnahme an der Europameisterschaft im Sommer.“ Einsätze in der Bundesliga kämen in den letzten beiden Spielrunden aber „noch zu früh.