SGE ein Bayern-Jäger? Krösches Fazit "nach zehn Spieltagen"

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Trotz des bislang überzeugenden Auftakts von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt will sich Sportvorstand Markus Krösche noch nicht auf Bayern-Jäger-Fantasien einlassen. Ob ihm der Blick auf die Tabelle wenigstens ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubere? „Es ist jetzt der zweite Spieltag. Wir haben es gut gemacht, aber ich glaube, dass man so ein Fazit immer erst gut nach zehn Spieltagen ziehen kann“, sagte Krösche nach dem 3:1 (2:0) gegen die TSG Hoffenheim und verzog leicht genervt das Gesicht.
Positive Bilanz nach zwei Spielen
Mit sechs Punkten aus den ersten zwei Ligaspielen und bereits sieben erzielten Toren liest sich die Ausbeute des Champions-League-Teilnehmers durchaus beachtlich. Es sei zu sehen, „dass die Jungs länger zusammen sind, die Automatismen greifen schon“, sagte Krösche: „Von daher ist es schön.“ Dennoch betonte er immer wieder, mit einem ersten Urteil noch warten zu wollen. Nach den besagten zehn Spielen ziehe er gern ein Fazit, „aber nicht jetzt“. Bis dahin warten immerhin beispielsweise die schwierigen Aufgaben Bayer Leverkusen und Bayern München, zudem ist die SGE in einigen englischen Wochen gefordert. In der Königsklasse stehen zu Beginn die Duelle mit Galatasaray, Atlético Madrid und dem FC Liverpool auf dem Programm.
Ein Erfolgsschlüssel könnte aber sein, dass die Frankfurter den Kern der Mannschaft trotz der Abgänge von Kevin Trapp, Tuta und Topstürmer Hugo Ekitiké zusammengehalten haben. „Deswegen ist es für mich keine Überraschung, dass wir so weit sind. Auf der anderen Seite gibt es noch viele Sachen, die wir verbessern können“, sagte Krösche und betonte noch ein letztes Mal: „Es ist halt erst der zweite Spieltag.“
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