Schmitt mahnt zur Ruhe: "Das bringt nichts"

Eintracht Frankfurt steht gegen Bayer Leverkusen enorm unter Druck. Für Interimscoach Schmitt könnte es das vorerst letzte Spiel mit den Profis sein.

Schmitt mahnt zur Ruhe: "Das bringt nichts"
Foto: © IMAGO/SID/Marc Schueler

Trotz drei Niederlagen in bisher drei Spielen als Interimscoach von Eintracht Frankfurt blickt Dennis Schmitt optimistisch auf das Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky). "Wir haben das Gefühl, dass die Jungs nochmal enger zusammengerückt sind, dass eine gute Stimmung da ist", sagte Schmitt trotz der anhaltenden Negativserie, "wir freuen uns auf das Spiel."

Nach zuletzt fünf Bundesligapartien in Folge ohne Sieg ist die SGE in der Tabelle auf Rang acht abgerutscht, ein Dreier gegen den derzeit Sechsten Leverkusen wäre von großer Bedeutung, um den Anschluss an die Europapokalplätze nicht zu verlieren. Schmitt mahnte jedoch zur Ruhe: "Es bringt nichts, wenn wir emotional durch die Gegend rennen und jedem erzählen, wie wichtig das Spiel ist", sagte der 32-Jährige und betonte: "Wir sind immer am Anschlag, was die Motivation angeht."

Der etatmäßige U21-Coach sitzt seit der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller auf der Trainerbank, verlor mit seinem Team aber sowohl in der Champions League gegen Qarabag Agdam (2:3) und Tottenham (0:2) sowie in der Liga gegen Hoffenheim (1:3). Die Partie gegen Leverkusen könnte sein vorerst letztes Spiel mit den Profis sein - laut Medienberichten steht Eintracht Frankfurt kurz vor der Verpflichtung des spanischen Trainers Albert Riera, der derzeit den slowenischen Erstligisten NK Celje betreut.

Über seine eigene Zukunft wollte sich Schmitt, der derzeit gemeinsam mit dem ehemaligen SGE-Profi Alexander Meier die Trainingseinheiten leitet, nicht äußern. "Ich habe keine Sekunde Zeit gehabt, mir über irgendetwas Gedanken zu machen", sagte er, "ich versuche, das zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann." Die Öffentlichkeit werde "früh genug erfahren, was passiert oder eben auch nicht".