"Schippe drauf legen": Bayer sucht nach dem Turnaround

Die Rheinländer warten im neuen Jahr weiter auf einen Sieg. Torhüter Janis Blaswich fordert eine Reaktion.

"Schippe drauf legen": Bayer sucht nach dem Turnaround
Foto: © AFP/SID/ANGELOS TZORTZINIS

Nach dem nächsten Rückschlag in einem bisher verkorksten Fußball-Jahr begann bei Bayer Leverkusen die Suche nach der Ursache - aber nicht nach einem Schuldigen. "Es bringt jetzt nichts, mit dem Finger zu zeigen. Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen und nochmal eine Schippe drauflegen", sagte Torhüter Janis Blaswich nach dem schmerzhaften 0:2 (0:2) in der Champions League bei Olympiakos Piräus.

Drei wegweisende Spiele, drei Niederlagen: Den Start ins Jahr 2026 hatte sich der deutsche Vizemeister ganz anders vorgestellt. Durch den verpatzten Härtetest im Hexenkessel von Piräus ist nun sogar das Weiterkommen in der Königsklasse in Gefahr. "Wir haben uns hier eine Menge vorgenommen, deswegen ist die Enttäuschung erst einmal sehr groß", fügte Blaswich am DAZN-Mikrofon.

Mit neun Punkten hat die Werkself die Qualifikation für die Play-offs weiter in der eigenen Hand, muss in einem "Endspiel" gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen. Costinha (2.) schockte Bayer am Dienstagabend früh, Mehdi Taremi (45.+1) kurz vor der Pause.

Nun brauche es eine "Menge Energie", sagte Blaswich, der den verletzten Stammkeeper Mark Flekken wohl auch im Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vertreten wird. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) ist ein Sieg für Bayer Pflicht. "Wir sind nicht gut gestartet im neuen Jahr", sagte Blaswich: "Deswegen müssen wir nach vorne schauen."