Riera lobt Toppmöllers Arbeit: "Kein zerstörtes Team"
Der Spanier muss die Eintracht nicht komplett neu aufbauen - dafür richtet er einen Dank an seinen Vorgänger.
Eintracht Frankfurts Trainer Albert Riera hat seinen Vorgänger Dino Toppmöller und dessen Arbeit ausdrücklich gelobt. "Ich muss ein paar freundliche Worte über den Job verlieren, der zuvor gemacht wurde", sagte der Spanier vor dem Spiel in der Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN), seinem fünften als Coach der Hessen.
"Ich habe von meinem Vorgänger kein komplett zerstörtes Team übernommen. Sie waren nicht am Boden", erklärte Riera, der Anfang Februar Toppmöllers Nachfolge angetreten hatte. Damals hatte die SGE nur einen Sieg in 13 Pflichtspielen eingefahren. Durch die Negativserie sei die Mannschaft "blockiert und zu sehr darauf fokussiert" gewesen. "Aber ich habe ein physisch und von der Einstellung her gutes Team vorgefunden", sagte Riera.
Unter dem 43-Jährigen lief es zuletzt besser, in vier Spielen holte die Eintracht sieben Punkte, verlor nur gegen Bayern München (2:3) und eroberte zuletzt Platz sieben zurück. Dennoch mahnte der Trainer unermüdlich, sein Team müsse auch vor dem Duell mit dem vermeintlich schwächeren Gegner St. Pauli weiter hart arbeiten. "Ich habe zur Mannschaft gesagt: Gewinnermannschaften sind die, die ans nächste Spiel denken. Wir haben noch nichts geschafft", sagte Riera.