Rassismus-Eklat: Prestiannis Sperre bleibt bestehen

Der Protest seines Vereins ist erfolglos: Der Argentinier muss beim Playoff-Rückspiel in Madrid zuschauen.

Rassismus-Eklat: Prestiannis Sperre bleibt bestehen
Foto: © AFP/SID/PATRICIA DE MELO MOREIRA

Die UEFA hat die im Rassismus-Eklat um Gianluca Prestianni auferlegte Sperre bestätigt und die Berufung von Benfica Lissabon zurückgewiesen. Der Profi des portugiesischen Rekordmeisters war von der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für das Rückspiel in den Playoffs der Champions League "vorläufig" gesperrt worden. Der darauffolgende Protest aus Lissabon zielte nun ins Leere: Die Begegnung zwischen Real Madrid und Benfica findet ohne den 20-Jährigen statt (21.00 Uhr/DAZN).

Die am Montag ausgesprochene Sperre gelte "unbeschadet jeglicher Entscheidung, die die Disziplinargremien der UEFA im Anschluss an den Abschluss der laufenden Untersuchung treffen könnten", so die UEFA.

Das Hinspiel zwischen Lissabon und dem spanischen Rekordmeister aus Madrid (0:1) stand im Zeichen des Eklats, die Partie musste sogar unterbrochen werden. Prestianni soll Real-Star Vinicius Junior nach dessen Tor beleidigt haben, bei dem Wortgefecht hielt sich der Argentinier das Trikot vor den Mund. Vinicius stürmte daraufhin wild gestikulierend zu Schiedsrichter Francois Letexier, der das Spiel unterbrach.