Neuer sieht Kompany-Sperre gelassen: "Haben viele Leader"
Der Münchner Erfolgstrainer ist im Kracher bei PSG gesperrt und wird von Aaron Danks vertreten.
Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer sieht die Gelbsperre seines Trainers Vincent Kompany im Champions-League-Gipfel bei Paris Saint-Germain gelassen. "Er hat die Abschlussbesprechung gehalten. Ich glaube, dass wir das gut auffangen können. Unser Coaching-Team zusammen wird das wuppen. Wir haben einen super Staff und viele Leader auf dem Platz. Deswegen machen wir uns keine Gedanken", sagte der 40 Jahre alte Keeper kurz vor dem Anpfiff bei Prime Video.
Kompany, so Neuer weiter, "ist im Herzen dabei. Er drückt uns die Daumen." Er hoffe nur, dass in der Halbzeit nicht wieder so eine Rede wie in Mainz nötig sei. Da hatten die Münchner 0:3 zurückgelegen, dann aber noch 4:3 gewonnen. Kompany hatte zur Pause deutliche Worte gefunden.
Kompany hatte sich im Viertelfinale gegen Real Madrid die Sperre eingehandelt. Er wird im Prinzenpark von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten. Der Belgier darf von der Tribüne aus keinen direkten Kontakt zu seinen Trainern haben. Dies wird von der UEFA überwacht.
Der 42 Jahre alte Danks müsse sich jedoch "keine Tipps holen, weil die beiden jetzt seit mehreren Jahren unfassbar eng zusammenarbeiten", hatte Sportvorstand Max Eberl am Montag betont: "Die wissen genau, wie sie ticken, und Aaron weiß genau, was Vini haben möchte, wie er es haben möchte und wie er es in seiner Art dann auch umsetzen will. Deswegen mache ich mir keine Gedanken."