Neuer bekräftigt "gutes Verhältnis" zu Nagelsmann

Inmitten der Diskussion um ein mögliches DFB-Comeback des 40-Jährigen war auch über dessen schwierige Beziehung zum Bundestrainer spekuliert worden.

Neuer bekräftigt "gutes Verhältnis" zu Nagelsmann
Foto: © AFP/SID/Oscar DEL POZO

Manuel Neuer hat inmitten der anhaltenden Diskussionen um eine mögliche Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sein "gutes Verhältnis" zu Bundestrainer Julian Nagelsmann bekräftigt. "Wir haben kein schlechtes Verhältnis, wir haben ein gutes Verhältnis", sagte der langjährige Nationaltorhüter im ZDF-Sportstudio und ergänzte: "Was dann von außen gesprochen wird, ich glaube, das interessiert ihn nicht und mich auch nicht, und deshalb sind wir da entspannt."

Zuletzt hatte unter anderem Rekordnationalspieler Lothar Matthäus behauptet, Nagelsmann würde wegen des angespannten Verhältnisses zu Neuer diesen nicht mehr für die Nationalmannschaft nominieren. Die Rufe nach einem Comeback von Neuer in der DFB-Elf mit Blick auf die WM im Sommer waren zuvor wieder lauter geworden, nicht zuletzt nach der starken Leistung des 40-Jährigen im Viertelfinal-Hinspiel des FC Bayern in der Champions League bei Real Madrid (2:1).

Neuer aber rückte nicht von seinem Rücktritt ab - auch am Samstag. "Es wird die Weltmeisterschaft geben, aber ich bin jetzt gar nicht da drin und ich bin auch gar nicht Teil des Ganzen und deshalb schaue ich das entspannt von außen", sagte er. Er wolle aktuell lieber die Zeit mit dem FC Bayern "genießen", sagte Neuer nach dem 5:0 (1:0) beim FC St. Pauli: "Es macht einfach Spaß in der Truppe und um alles zu spielen."