Köln: El Mala vermeidet Bekenntnis
Der Shootingstar äußert sich zu seiner Zukunft und will in den verbleibenden Saisonspielen "alles" für den Klassenerhalt des FC geben.
Shootingstar Said El Mala hat ein Bekenntnis zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln vermieden. Diskussionen und Spekulationen über einen möglichen Wechsel im Sommer schiebe er beiseite, sagte der 19-Jährige nach dem 3:1 (1:0) im Kellerduell gegen Werder Bremen am DAZN-Mikrofon: "Wir haben vertrauliche Gespräche mit Thomas Kessler und sind offen und ehrlich zueinander. Wir haben hier noch ein paar Spiele zu spielen, die extrem wichtig sind für den Verein. Wenn es so weit ist, dann wird sich schon was finden."
Auf die Frage, ob es ausgeschlossen sei, dass er bleibt, antwortete El Mala: "Kann ich nicht sagen." Sein Vertrag in Köln läuft bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel. Schon seit dem vergangenen Sommer halten sich Gerüchte über einen Wechsel in die Premier League hartnäckig - vornehmlich soll Brighton & Hove Albion interessiert sein.
"Die Lust ist extrem groß. Ich fühle mich wohl", ergänzte El Mala später zwar - doch er schob auch nach: "Was passiert, kann ich nicht sagen. Aber ich habe noch fünf Spiele zu gehen. Und da gebe ich alles." In seiner Bundesliga-Premierensaison gelangen El Mala bislang elf Treffer und vier Vorlagen. Im Herbst 2025 wurde er von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die A-Nationalmannschaft nominiert, auf sein Debüt wartet El Mala noch.
Gegen Bremen erzielte der Offensivspieler das 1:0 mit seinem ersten Foulelfmeter in der Bundesliga (7.). Auch Ragnar Ache (65.) und Isak Johannesson (90.+7) trafen, der zwischenzeitliche Bremer Anschluss durch Romano Schmid (76.) war zu wenig. Durch den Sieg im Kellerduell hat Köln ein Polster von fünf Punkten auf den Relegationsplatz.