Ilzer: Ein Punkt "als Erfolgserlebnis"

Der Hoffenheimer Coach war nach dem nächsten Dämpfer bemüht, im engen Rennen um die Königsklasse Zuversicht zu verbreiten.

Ilzer: Ein Punkt "als Erfolgserlebnis"
Foto: © FIRO/SID

Trotz des nächsten Dämpfers im Kampf um die Champions League war Hoffenheims Trainer Christian Ilzer sichtlich bemüht, positiv zu bleiben. Das 2:2 (2:2) beim FC Augsburg tue "am Ende auch gut. Wir werden den Punkt auch so einordnen für uns, dass wir ihn als Erfolgserlebnis mitnehmen, weil es auch ganz, ganz wichtig ist für unsere Köpfe", sagte Ilzer vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Nur neun von 27 möglichen Punkten holten die Kraichgauer aus den vergangenen neun Ligaspielen. Um den Traum von der Königsklasse dennoch zu realisieren, muss die TSG möglichst schnell "gewisse Dinge abstellen", so Ilzer: "Wir wissen genau, was da zu tun ist. Da gilt es, den Finger in die Wunde zu legen." Wenn die Ergebnisse ausbleiben würden, ergänzte der Österreicher bei Sky, "dann gibt es natürlich auch ein paar Dinge, die man nachschärfen muss".

Beim FCA lagen die Hoffenheimer schon nach 13 Minuten mit 0:2 zurück. "Wie wir die Gegentore kassieren, wie wir diesen Lattentreffer hinnehmen müssen. Da war kein Zweikampfverhalten da. Das sind einfach Verhaltensweisen, die müssen wir verändern, um dann wieder eine bessere Chance zu haben auf gute Ergebnisse, auf Siege", betonte der TSG-Coach.

Auch Nationalkeeper Oliver Baumann monierte eine "wilde" Anfangsphase, sah dann aber immerhin viel Moral seiner Mannschaft. "Wir sind extrem gut zurückgekommen. Wir sind nicht auseinandergeflogen, so wie in Leipzig, wo dann gar nichts mehr funktioniert hat", sagte der Kapitän. Gegen RB war die TSG mit 0:5 untergegangen. Diesmal schüttelten sich die Hoffenheimer und glichen den Rückstand durch Robin Hranac (35.) und Bazoumana Touré (42.) noch aus. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Alexis Claude-Maurice in der Schlussphase (85.) einen Elfmeter für den FCA über das Tor schoss.