Havertz: "Kein Part" von Leverkusener Double-Erfolg
Der Verkauf von Havertz brachte Bayer Leverkusen einst wichtige Einnahmen - als Teil des folgenden Erfolgs sieht sich der Nationalspieler aber nicht.
Ein Teil des Leverkusener Double-Erfolgs 2024? Kai Havertz winkte ab. "Ich habe wirklich gar keinen Part daran", sagte der Offensivspieler des FC Arsenal angesprochen auf seinen lukrativen Verkauf im Sommer 2020 an den FC Chelsea. Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hatte stets betont, die 80 Millionen Euro Ablöse plus Bonuszahlungen seien "die Grundlage" für den Erfolg der Werkself in den folgenden Jahren und das "Fundament" für die Double-Mannschaft von 2024 gewesen.
"Der ganze Erfolg, der geht an das Team vor zwei Jahren, an die Coaches, an die Spieler, an die Fans, an alle. Die haben sich das verdient", betonte Havertz am Dienstag. Er sei "umso glücklicher" gewesen, sagte Havertz, "von zu Hause das Ganze zu sehen, und freue mich unendlich für alle Beteiligten."
Havertz hatte von 2010 bis 2020 für Bayer gespielt und kehrt mit dem FC Arsenal für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) zu seinem Ausbildungsklub zurück. Den FC Chelsea schoss er in seiner ersten Saison bei den Blues zum Triumph in der Königsklasse, ehe 2023 der Transfer innerhalb Londons zum FC Arsenal folgte.