"Haken dran machen": Steffen will Werder aus der Krise führen
Für die Bremer stehen in der Englischen Woche drei knifflige Spiele an. Das Wetter bereitet dem Coach keine Sorgen.
Mit frischem Wind raus aus der Krise? Trainer Horst Steffen von Bundesligist Werder Bremen hofft nach zuletzt schwierigen Wochen auf einen Befreiungsschlag im ersten Bundesligaspiel des neuen Jahres. "Wir haben eine Chance, zu zeigen, was wir können, unsere Ideen für das neue Jahr auf den Platz zu bringen und einen Haken an alte Dinge zu machen", sagte Steffen.
Vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zeigte sich der Trainer "zuversichtlich, dass die Jungs motiviert sind, Gas zu geben und den negativen Trend umzukehren." Die vergangenen Frusterlebnisse, betonte Steffen, seien "abgehakt".
Mit möglichen Problemen durch den Wintereinbruch, der auch Norddeutschland fest im Griff hat, wollte sich der Coach nicht beschäftigen. "Ich kann nicht vorausschauen, deswegen habe ich keine Ahnung, wie der Rasen aussehen wird", sagte Steffen: "Wenn er frei ist, steht nichts im Wege, dass wir einen guten Fußball anbieten können."
Das war den Bremern zuletzt zu selten gelungen. Nach einem ordentlichen Saisonstart ist Werder nach einer schwachen Schlussphase zum Ende des vergangenen Jahres seit fünf Spielen sieglos. Nun steht eine ganz knifflige Englische Woche an. Nach den starken Hoffenheimern warten die Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.