FIFA ermittelt: Verdacht gegen Kongos Verbandsspitze
Die FIFA-Ethikkommission ermittelt gegen drei Funktionäre des kongolesischen Verbands. Im Fokus stehen mögliche Unregelmäßigkeiten bei FIFA-Geldern.
Der Weltverband FIFA hat über seine Ethikkommission ein offizielles Verfahren gegen drei hochrangige Funktionäre des kongolesischen Fußballverbands FECOFOOT eröffnet. Im Mittelpunkt stehen mutmaßliche finanzielle Verfehlungen im Umgang mit durch die FIFA bereitgestellten Geldern.
Grundlage sind laut einer FIFA-Mitteilung vom Mittwoch Ergebnisse eines Überprüfungsverfahrens. Die dabei gesammelten Informationen und Unterlagen weisen auf mögliche Unregelmäßigkeiten und Unstimmigkeiten bei der Verwendung der Mittel hin. Die Untersuchungskammer sieht eine ausreichende Grundlage für mögliche Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement und leitete ein formelles Verfahren ein. Betroffen sind Präsident Jean-Guy Mayolas, Generalsekretär Wantete Badji sowie Finanzdirektor Raoul Kanda.
Im Raum stehen unter anderem mögliche Verstöße gegen mehrere Artikel des Regelwerks - darunter Veruntreuung und Missbrauch von Geldern, Fälschung und Verfälschung, Interessenkonflikte sowie die Annahme unzulässiger Vorteile.