Drohende Gelbsperren bei Real: "Kann keine Taktik sein"

Gleich sechs Spieler sind bei Real vorbelastet, die Bayern blicken jedoch lieber auf sich selbst.

Drohende Gelbsperren bei Real: "Kann keine Taktik sein"
Foto: © AFP/SID/Thomas COEX

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany will den zahlreichen drohenden Gelbsperren bei Real Madrid vor dem Gigantenduell mit den Königlichen keine große Bedeutung beimessen. Es könne "keine Taktik sein", Gelbe Karten zu provozieren, betonte der Belgier vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/PrimeVideo): "Das passt bei uns nicht".

Gleich sechs Real-Stars wären bei einer Gelben Karte für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in der Allianz Arena gesperrt: Álvaro Carreras, Dean Huijsen, Aurélien Tchouameni, Jude Bellingham, Vinícius Júnior und Kylian Mbappé. Bei den Bayern sind Dayot Upamecano und Konrad Laimer vorbelastet.

"Wenn die Intensität hoch ist, kann immer etwas passieren", sagte Kompany dennoch. "Das Spiel wird genug Emotionen haben", hatte Sportvorstand Max Eberl bereits beim Abflug nach Madrid am Montagnachmittag betont: "Da muss sich jeder, der vorbelastet ist, im Griff haben. All diese Kleinigkeiten gehören zu so einem großen Spiel dazu."

Die Bayern legten den Fokus jedoch lieber auf sich selbst. Vor allem der Umstand, dass Kompany personell aus dem Vollen schöpfen kann, stimmt die Beteiligten zuversichtlich. "Wir haben jetzt den gesamten Kader mit dabei, es sind alle gesund, alle einsatzfähig und das gibt uns allen einfach ein gutes Gefühl", freute sich Eberl. "Das", ergänzte Mittelfeldchef Joshua Kimmich, "ist dieses Jahr ganz, ganz wichtig".