Extrawürste im Verein: Wenn Ehrenamt und Realität kollidieren
Eine Komödie entlarvt mit Humor, wie schnell Harmonie im Verein kippt – und wie komplex Ehrenamt, Macht und Kommunikation aufeinander aufbauen.
Gerd Thomas, geboren 1960, ist seit 1976 ehrenamtlich tätig: Zuerst beim TSV Apensen, seit 2003 beim FC Internationale Berlin – als Spieler, Vater, Trainer, Jugendleiter und seit 2017 Vorsitzender.
Eine Komödie entlarvt mit Humor, wie schnell Harmonie im Verein kippt – und wie komplex Ehrenamt, Macht und Kommunikation aufeinander aufbauen.
Nicht die größten Talente entscheiden über den Vereinserfolg, sondern Identifikation und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.
Amateurvereine nutzen das Winterfenster, um Versäumtes zu korrigieren. Doch nicht jeder Wechsel folgt fairen oder sauberen Regeln.
Staffelleiter, Ansetzerin, Ausschussmitglieder, Jugendleitung: Die Unsichtbaren halten den Fußball am Laufen. Ein Dankeschön und Weckruf!
Wer lange im Fußball unterwegs ist, trifft immer wieder auf Personen, deren Wirkung weit über Training, Tore und Tabellen hinausreicht.
Für kommende Wahlen ist klar: Parteien müssen Farbe bekennen und Sport gezielt fördern. Sonst verlieren Vereine an Kraft – und Politik an Zustimmung
Berliner Sportfunktionäre suchen nach Motivation – doch Frust in den Vereinen, fehlende Visionen und politische Fehler bremsen jede Olympia-Euphorie.
Beim Verbandstag bleiben über die Hälfte der Vereine fern. Wer Verbesserungen fordert, muss sich beteiligen – sonst bestimmen andere über den Sport.
Ehrenamtliche Führungskräfte tragen große Verantwortung, kämpfen aber oft allein mit Stress, Überlastung und fehlender Wertschätzung – mit Folgen.
Eine neue Studie der Uni Ansbach belegt: Viele wünschen sich mehr Unterstützung für Amateurvereine, Transparenz und klare Werte im deutschen Fußball.
Trainerin Mina erlebt im Basketball ein echtes Miteinander. Ihr Beispiel zeigt, wie Sport vom Ehrenamt lebt – und wo Fußball lernen kann.
Während im Präsidium um Posten und Geld gerungen wird, sorgen sich Amateure um die Zukunft – und bleiben im DFB-System weiter ohne Stimme.