Dresden und Düsseldorf verurteilen rassistischen Vorfall

Bei der Partie der beiden Zweitligaklubs am Sonntag soll ein Fortuna-Profi beleidigt worden sein.

|30. November 2025|
Dresden und Düsseldorf verurteilen rassistischen Vorfall
Dresden und Düsseldorf verurteilen rassistischen Vorfall

Foto © IMAGO/PICTURE POINT/SID/Gabor Krieg

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Die Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden haben die rassistische Attacke gegen einen Düsseldorfer Spieler im Aufeinandertreffen am Sonntag scharf verurteilt. „Gegen Ende der Partie wurde einer unserer Spieler von einer Person aus dem Publikum auf eindeutig rassistische Weise beleidigt“, schrieb die Fortuna auf der Vereinswebseite, „die Schiedsrichter haben das Geschehen unmittelbar aufgenommen und im offiziellen Spielbericht festgehalten.“ Welcher Spieler von der Beleidigung betroffen gewesen sein soll, wurde nicht kommuniziert.

Gemeinsame Stellungnahme gegen Rassismus

In der Mitteilung hieß es weiter: „Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden verurteilen diesen rassistischen Angriff mit größter Entschlossenheit. Beide Vereine stehen geschlossen dafür ein, dass Diskriminierung – in welcher Form auch immer – im Fußball keinen Platz hat.“ Dynamo postete nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg über die Fortuna ein Statement von Cheftrainer Thomas Stamm auf X. Der Sieg sei eingetrübt wegen der „Verletzung von Lennart“ (Torhüter Grill, d. Red.) und weil „in dieser Situation ein Düsseldorfer Spieler rassistisch beleidigt wird. Das macht sprachlos, und ich bitte diese Leute nicht mehr herzukommen, denn sowas hat im Fußball nichts verloren.“ Schon unmittelbar nach Spielende hatte Stamm bei Sky über den Vorfall gesprochen, „ein Thema, was einfach nicht hierher gehört“, sagte er.