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Union trennt sich von Bjelica - Grote übernimmt

Union Berlin hat sich im Abstiegskampf von Trainer Nenad Bjelica getrennt. U19-Coach Marco Grote übernimmt das Team.

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Berlin - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Union Berlin hat sich im Saisonendspurt mit sofortiger Wirkung von Trainer Nenad Bjelica getrennt. Dies teilte der Klub am Montag mit. Der 52-Jährige hatte die Köpenicker erst im vergangenen November vom langjährigen Erfolgstrainer Urs Fischer übernommen, konnte den Negativlauf jedoch nicht nachhaltig stoppen.

"Wir setzen für unsere Mannschaft noch einmal einen frischen Impuls. Die Spieler wollen mit Union in der Bundesliga bleiben, davon bin ich absolut überzeugt. Dafür möchten wir ihnen die volle Unterstützung geben und bauen dabei auf ein Trainerteam, das unseren Club bestens kennt und für diese Aufgabe brennt", sagte Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert.

Nachfolger wird für den Rest der Saison U19-Trainer Marco Grote, der bereits zuvor als Interimscoach agiert hatte. Der 51-Jährige wird von den Co-Trainern Marie-Louise Eta und Sebastian Bönig unterstützt. "Ich freue mich auf die Aufgabe und bin überzeugt, dass uns der Klassenerhalt gelingen wird. Unsere Mannschaft kenne ich gut und weiß, dass wir mit vereinten Kräften in der Lage sind, die nötigen Punkte zu holen", so Grote.

Bereits vor der 3:4 (0:3)-Heimpleite gegen den direkten Rivalen VfL Bochum am Sonntag hatte der kicker über eine Trennung von Bjelica im Sommer berichtet. Union-Präsident Dirk Zingler widersprach vor dem Bochum-Spiel am DAZN-Mikrophon jenen Berichten, nun folgte dennoch das sofortige Aus.

Mit dem erneuten Trainerwechsel zwei Spieltage vor Saisonende reagierte Union auf die schwachen Ergebnisse aus den vergangenen Wochen. Nach sechs Ligapartien ohne Sieg liegen die als Champions-League-Teilnehmer in die Spielzeit gestarteten Berliner als Tabellen-15. nur einen Punkt vor Relegationsrang 16. Auch ein direkter Abstieg ist theoretisch noch möglich.

Union reist am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) zum Vorletzten 1. FC Köln, am letzten Spieltag geht es im Stadion An der Alten Försterei gegen den SC Freiburg.


Foto: © www.imago-images.de/SID/IMAGO/Matthias Koch

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