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Streit mit Rummenigge zwang Uli Hoeneß zum Rückzug

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!

Gestern bat ich an dieser Stelle um eine Beurteilung des Newsletters. Das Ergebnis hat mich in zweierlei Hinsicht erfreut. Erstens: Weil so viele Fever Pit'ch Leser mitgemacht haben - 325 Teilnahmen zählte das System am Abend. Zweitens: Weil die Benotung besser als erwartet ausfiel.

265 Teilnehmer gaben Fever Pit'ch die beste oder zweitbeste Bewertung. 39 zeigten eine eher neutrale Sichtweise. 21 gingen mit dem Service kritisch um. Am Ende stand, so nennt man das, ein Net Promoter Score (NPS) von 75. Die Note, so ließ ich mir erklären, sei "sehr gut". Apple habe einen NPS von 46.

Einen zählbaren Donnerstag wünscht

Euer Pit Gottschalk

Streit mit Rummenigge zwang Uli Hoeneß zum Rückzug

Hoeneß-Rücktritt: Stoiber verrät das spannendste Detail

Am Mittwochmittag hat der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder die Mannschaft des FC Bayern im Hofgarten der Staatskanzlei empfangen, um sie für den Gewinn des Doubles 2019 zu ehren. Präsident Uli Hoeneß (67) wurde dabei von den Fans mit Sprechchören gefeiert. Dennoch wird er heute dem Aufsichtsrat mitteilen, dass er das Amt des Präsidenten im November abgeben wird und anschließend den Vorsitz im Aufsichtsrat. Dies bestätigte der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber am Rande der Veranstaltung.

Von Pit Gottschalk

“Jetzt ist die Katze aus dem Sack”, schreibt der Sport-Informations-Dienst (SID) und will damit sagen: Der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber hat beiläufig bestätigt, was eh alle wussten. Uli Hoeneß gibt heute sein Präsidentenamt beim FC Bayern offiziell ab und tritt im Aufsichtsrat ins zweite Glied.

Dass Zwistigkeiten mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge zum Rückzug geführt haben sollen (es ging um Trainer Niko Kovac), wird in der Nachbetrachtung eine Petitesse bleiben. Die Verdienste von Uli Hoeneß um den deutschen Fußball im Allgemeinen und um seinen Verein im Besonderen sind unumstritten.

Irgendwann wird man dankbar sein, dass Uli Hoeneß jetzt, 40 Jahre nach seinem ersten Arbeitstag im Management, diesen Schritt gegangen ist. Jeder wusste ja: Es wird der Tag kommen, dass Bayern München ohne seinen Patriarchen auskommen muss. Hätte der Wechsel über Nacht stattgefunden, wäre der Verein womöglich ins Chaos gestürzt.

Edmund Stoiber über den Rückzug von Uli Hoeneß

Uli Hoeneß wird beim Empfang in der Staatskanzlei von den Fans gefeiert. Edmund Stoiber betont Gründe für den Rückzug.

So aber kann Uli Hoeneß den Übergang als einfaches Aufsichtsratsmitglied moderieren und seinen designierten Nachfolger Herbert Hainer auf die Tücken des Fußballgeschäfts vorbereiten. Besser kann ein Klub, der 700 Mio. Euro Umsatz vorweisen kann, den weichen Generationswechsel nicht vollziehen.

Man muss nur in die anderen Bundesliga-Vereine schauen und sich fragen, was wohl geschieht, wenn der Boss vom Ganzen weg wäre. Clemens Tönnies auf Schalke. Martin Kind in Hannover. Dirk Zingler bei Union Berlin. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Gebilde zusammenbricht. Wie bei 1860 nach Karl-Heinz Wildmoser.

Bayern München als Taktgeber des deutschen Fußballs bleibt dieses Schicksal erspart. Uli Hoeneß hat den Zeitpunkt selbst bestimmt, wann er wie loslässt. Niemand sollte davon ausgehen, dass er sich gänzlich zurückzieht. Im Hintergrund wird er die Fäden zählen, die er andere ziehen lässt. Rummenigge wird es noch zu spüren bekommen.

Das steckt hinter dem Zwist mit Karl-Heinz Rummenigge

Edmund Stoiber verrät überraschend, dass Uli Hoeneß auch wegen Karl-Heinz Rummenigge als Bayern-Präsident aufhört - und nennt sogar den Grund.

Heute im Fernsehen

20.30 Uhr, Nitro: Europa League Quali, Eintracht Frankfurt - Straßburg

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