Schmidts Ansage: "Hier gibt keiner auf"
Heidenheims Trainer weiß allerdings um die Probleme beim Tabellenletzten.
Bereits sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz - doch Aufgeben ist für Trainer Frank Schmidt von Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim überhaupt keine Option. "Ich wüsste nicht, warum wir jetzt aufgeben sollten. Das wäre tragisch, wenn wir so denken würden. Es wird nicht einfacher, der Druck wird höher - aber nochmal: Hier gibt keiner auf", sagte Schmidt vor dem Kellerduell beim FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) mit Nachdruck.
Vielmehr forderte er seine Profis trotz der prekären Situation auf, "sich jetzt nicht wegzuducken. Zusammenhalt ist entscheidend, und das muss jeder einfach verstehen." Schmidt will gegen den FCA eine "brutale Einstellung" sehen, "viel Leidenschaft". Zudem müsse sein Team "handlungsschnell verteidigen".
Weiteres Problem: Mit gerade einmal 19 Toren nach 21 Spielen hat der FCH die schlechteste Offensive der Liga. Dies sei, so Schmidt, "das große Dilemma, dass wir viel zu wenige Chancen bisher genutzt haben. Das müssen wir ändern."
Doch Schuldzuweisungen gibt es in Heidenheim nicht. "Es sind alle schuld. Aber gleichzeitig sind wir alle auch in der Verantwortung, es besser zu machen", betonte der 52-Jährige am Freitag.