Schlotterbeck rätselt über Rote Karte

"Selbst nach der Partie" habe ihm der Schiedsrichter keine Gründe genannt, schrieb der BVB-Profi nach dem 1:4 bei Atalanta Bergamo bei Instagram.

Schlotterbeck rätselt über Rote Karte
Foto: © AFP/SID/Alberto PIZZOLI

Nico Schlotterbeck hat nach eigenen Angaben auch nach dem Schlusspfiff keine Begründung gehört, weshalb er beim Königsklassen-Aus von Borussia Dortmund auf der Bank die Rote Karte gesehen hatte. "Selbst nach der Partie" habe ihm der Schiedsrichter keine Gründe nennen können, schrieb Schlotterbeck nach dem 1:4 (0:2) bei Atalanta Bergamo bei Instagram.

Über das Verpassen des Achtelfinals der Champions League sei er "extrem niedergeschlagen". Beim Chaos vor der spielentscheidenden Elfmeterszene hatte Schlotterbeck von Schiedsrichter José María Sánchez Martínez die Rote Karte gesehen.

"Nachdem gefühlt zehn Spieler von Atalanta gleichzeitig aufgesprungen sind und sich lautstark beschwert haben, bin ich ebenfalls aufgestanden und habe gesagt, sie sollen sich wieder hinsetzen. Das war alles", schrieb der Dortmunder Verteidiger: "Ohne Beleidigungen, ohne Respektlosigkeiten oder sonst irgendetwas."

Trainer Niko Kovac rätselte ebenfalls. "Für mich war das gar nichts", sagte er. Schlotterbeck habe jedoch den Dortmunder Bereich verlassen, das könne man ihm "vielleicht vorwerfen", denn "als Trainer darfst du nicht in der Coaching-Zone des Gegners sein. Wahrscheinlich war das der Grund."