Schiri-Fehler hinterlassen "faden Beigeschmack" bei Kircher

Der Schiri-Boss gelobt Besserung und hofft auf einen guten Saison-Endspurt.

Schiri-Fehler hinterlassen "faden Beigeschmack" bei Kircher
Foto: © IMAGO/SID/Jürgen Kessler

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher möchte die jüngsten Fehlentscheidung seiner Schützlinge in der Fußball-Bundesliga nicht schönreden und gelobt Besserung. "Natürlich trübt das den guten Start nach der Winterpause und hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack", sagte Kircher im kicker: "Fachlich sind die Fälle aus unserer Sicht mit den Betroffenen klar besprochen und analysiert worden, weshalb wir davon ausgehen, dass wir solche Fehler idealerweise gar nicht mehr, zumindest aber nicht mehr in dieser Häufung sehen werden."

Zuletzt machten die Unparteiischen gleich in mehreren Begegnungen keine gute Figur. "Durch jeden einzelnen Fall wollen wir in Zukunft besser werden", äußerte Kircher: "Wobei nicht alle Fälle miteinander vergleichbar sind und es deshalb keine Schablonen-Lösung gibt, die künftig alle Fehler verhindert. Es sind immer noch Menschen an der Pfeife und an den Bildschirmen."

Insgesamt empfindet Kircher die Schiedsrichter-Leistungen "nicht als instabil", dennoch müsste man "punktuell" nachbessern: "Wir haben am vergangenen Donnerstag in einem digitalen Austausch-Format den Schiedsrichtern unsere Vorgaben und Kriterien in Sachen Einheitlichkeit noch mal nähergebracht." Zudem soll bei einem Trainingslager Ende Februar, Anfang März "noch einmal für Klarheit und Orientierung" gesorgt werden: "Ich bin zuversichtlich, dass uns dann auch ein erfolgreicher Endspurt gelingen wird."