Schalke nach geplatztem Sylla-Transfer "irritiert"

Der Torjäger wechselt doch nicht in die MLS - und sein Klub ist wenig erfreut über das Vorgehen des New York City FC.

Schalke nach geplatztem Sylla-Transfer "irritiert"
Foto: © Imago/SID/RHR-FOTO

Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 hat nach dem geplatzten Transfer von Stürmer Moussa Sylla sein Unverständnis über das Vorgehen des New York City FC zum Ausdruck gebracht. Der Klub aus der Major League Soccer (MLS) habe den bereits vollständig ausgehandelten Deal "aus nicht nachvollziehbaren Gründen" nachverhandeln wollen und dabei "unverhältnismäßige Parameter" gesetzt, hieß es in einem Statement der Schalker.

"Wir sind irritiert über das Verhalten von New York City FC. Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben", sagte Sportvorstand Frank Baumann: "Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar - denn Moussa ist gesund und spielfit." Sylla könne "ohne Weiteres noch ein Jahrzehnt als Profi-Fußballer unterwegs sein", fügte Baumann an.

Statt einer festen Verpflichtung war am Sonntag laut Angaben der Gelsenkirchener nur noch von einer Leihe mit Optionen die Rede gewesen sein. Dies sei für S04 nicht akzeptabel. Man wolle nun den gesamten Vorgang intern prüfen und mögliche nächste Schritte bewerten. Sylla wird unterdessen vor der Partie gegen Dynamo Dresden am Samstag (13.00 Uhr/Sky) ins Teamtraining zurückkehren und für Coach Miron Muslic wieder eine Option sein.