"Reicht halt nicht": Leipzig hadert mit Ineffizienz

Leipzig holte in den vergangenen fünf Pflichtspielen nur einen Sieg.

"Reicht halt nicht": Leipzig hadert mit Ineffizienz
Foto: © IMAGO/nordphoto GmbH/SID/Alexander Trienitz

Spielerisch verbessert, im Abschluss aber zu ineffizient: RB Leipzig hadert nach dem Remis gegen den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga mit der eigenen Chancenverwertung. "Wenn du gut spielst, dann musst du die Punkte auch mitnehmen. Das haben wir nicht gemacht und das ist eine Enttäuschung", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Und weiter: "Ich fand den Auftritt besser als in Köln. Aber das reicht halt nicht. 2:2 ist zu wenig."

Trotz mehrere Großchancen und über weite Strecken hoher Überlegenheit trafen nur Yan Diomande (70.) und Neuzugang Brajan Gruda (89.), doch es hätten durchaus noch einige Tore mehr sein können. Die Offensivkünstler glichen jeweils die Wolfsburger Führung durch Mohamed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) aus.

"Mit der Einstellung und mit der Leistung bin ich zufrieden. Aber es passt eben nicht zum Ergebnis und das unterscheidet uns von den anderen Mannschaften, die über uns stehen", sagte Trainer Ole Werner nach dem Spiel.

Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte nach dem DFB-Pokalaus bei Bayern München (0:2) unter der Woche bereits deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet. "In der Liga war das nicht ansatzweise das, was wir wollen. Da nehme ich die Mannschaft in die Pflicht. Ich will in die Champions League."

Beim Verein kam diese Kritik laut Schäfer nicht schlecht an: "Das ist nichts gegen Oliver. Er ist auch jemand, der immer nach dem Maximum strebt, aber Oliver hat etwas formuliert, das seit Jahren die Ambition des Klubs ist. Wir brauchen sicherlich keinen Wachrüttler."

Leipzig steht aktuell auf Tabellenplatz fünf, konnte jedoch aus den letzten fünf Pflichtspielen nur einen Sieg mitnehmen.